- Audiobook
- 2025
- 35 min
- hoerbuchedition words and music
- Historical Fantasy
Title
Tanz-Poeme
Description
Tanz-Poeme
von Paul Scheerbart
in memoriam Andreas Mannkopff
Inhalt:
01. Mopsiade (Die Mopsiade)
02. Die gebratene Flunder Ein Tanz Poem der "tiefen" Richtung
03. Frage (Katerpoesie)
04. Die Zappelpappeljöhre (Katerpoesie)
05. Der springende Ton (Die Mopsiade)
06. Kein Gedicht (Die Mopsiade)
07. Aufschrei! (Ich liebe dich!) ohne
08. Bläuliche Flammen (Ich liebe dich!)
09. Das Gute Schaf Ein erschöpfendes Gedicht (Katerpoesie)
10. Glaubt mir! (1897)
11. Der einbeinige Trinker (1904)
12. Der lachende Engel (Katerpoesie)
13. Die Galle Ein Tafelgedicht (Die Mopsiade)
14. Die großen Flammen (Katerpoesie)
15. Die Welt ist laut... (Katerpoesie)
16. Dinir mit Teufelsübermuth Brief v. 9.5.1901 an Richard Dehmel
17. Donnerkarl der Schreckliche Ein Heldengedicht (Katerpoesie)
18. Erdianerlied (1912)
19. Ermitage (Katerpoesie)
20. Fahnenlied der Neoanarchisten (Ich liebe dich!)
21. Fliegenlied (Katerpoesie)
22. Eine Lichthetäre (Katerpoesie)
23. Groglied (Katerpoesie)
24. Hobelphantasie (Katerpoesie)
25. Ich hab ein Auge... (Katerpoesie)
26. Indianerlied (Katerpoesie)
27. Ja, unter Deinen weißen Rosen ... (1897)
28. Kikakokú! Ekoraláps (Ich liebe dich!)
29. Manches Gedicht (Die Mopsiade)
30. Maßlied (Die Mopsiade)
31. Mein Herz gehört der Welt ... (1897)
32. Moderner Gassenhauer (Katerpoesie)
33. Ein Säufertraum (Katerpoesie)
34. Monolog des verrückten Mastodons (1902)
35. Morgentöne (Katerpoesie)
36. Das quiekende Ei (Die Mopsiade)
37. Putz! Putz! Ein Kronenlied (Ich liebe dich!)
38. Rixráx, der Sonnenbruder (Katerpoesie)
39. Ruhmeslied (Katerpoesie)
40. Singende Schlangen (Katerpoesie)
41. Vernünftige Devise (Katerpoesie)
42. ...aber glaube nicht (Katerpoesie)
43. Sei sanft und höhnisch Charakter-Cyklus (Katerpoesie)
44. Out-Takes
Alle Wortaufnahmen wurden 2015 für das Hörbuch "Scheerbartiana" produziert, fanden aber darin keinen geeigneten Platz und verschwanden daraufhin 10 Jahre im Archiv des Hörbuchverlages. Die Gedichte wurden folgenden Büchern entnommen: "Die Katerpoesie" (geschrieben in den Jahren 1898/99), erschien erstmals 1909, das Bändchen war die erste verlegerische Arbeit des jungen Ernst Rowohlt.
"Die Mopsiade" erschien 1920 im Verlag Alfred Richard Meyer, Berlin.
"Ich liebe dich!" Ein Eisenbahnroman mit 66 Intermezzos, erschien 1897 im Verlag Schuster & Loeffler, Berlin. Alle weiteren Gedichte, die nicht in gesonderter Buchform abgedruckt wurden, sind mit den Jahresangaben ihrer Erstveröffentlichung gekennzeichnet. Covergestaltung unter Verwendung einer Druckgrafikvorlage von Henri Matisse: "Icarus", Plate 8 and page 54 from Jazz; Paris, Tèriade, 1947. Coverschrift gesetzt aus der Autumn. Musik: Tracks: 1, 4, 6, 9, 11, 12, 16, 17, 19, 20, 22, 24, 26, 27, 28, 31, 32, 34, 35, 37, 38, 40, 41 / freemusic.com. Tracks: 5, 8, 14, 30, 36 / Cello: Aleksandra Walczak. Track: 43 / Peter E. Reichel. Track: 44 / Carmen's Habanera, nach Bizet; Yradier; gespielt von Teo Vincent. / Musopen Public Domain / Track: 2 / musikalisch scheerbartisiert und gespielt von Phon B.
Der Sprecher:
Andreas Mannkopff (* 17. Mai 1939 in Berlin; † 9. Oktober 2015 ebenda)
Bei der hoerbuchedition words and music debütierte Andreas Mannkopff mit den Hörbüchern "Aus dem Tagebuch eines Hundes" von Peter Eckhart Reichel gefolgt mit der Hauptrolle des sächsischen Königs Ubu in dem Hörspiel "Ubu Rex Saxonia" von Peter Eckhart Reichel, frei nach dem Theaterstück von Alfred Jarry. Am 9. Oktober 2015 starb Andreas Mannkopff im Alter von 76 Jahren nach schwerer Krankheit in Berlin. Seine letzte Ruhestätte erhielt er auf dem Waldfriedhof Dahlem.
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Product details
Publisher:
Author:
Title:
Tanz-Poeme
read by:
Fabely Genre:
Language:
DE
ISBN Audio:
4069828106567
Publication date:
27 de enero de 2025
Duration
35 min
Product type
AUDIO
Explicit:
No
Audio drama:
No
Unabridged:
Yes
About the author:
Der Autor:
Paul Scheerbart (geb. 1863 in Danzig, gest. in Berlin 1915) war zeitlebens ein literarischer Einzelgänger. Er zählt mit zu den schrillsten und seltsamsten Schriftstellern in der an seltsamen und skurrilen Persönlichkeiten nicht gerade armen Literaturszene zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Er studierte zunächst Philosophie und Kunstgeschichte in Leipzig, Halle, München und Wien, bevor er sich als 24jähriger dauerhaft in Berlin niederließ. 1892 gründete er hier den »Verlag deutscher Phantasten«, arbeitete mit bei Herwarth Waldens expressionistischer Zeitschrift "Der Sturm" und veröffentlichte 1889 seinen ersten Roman "Das Paradies. Die Heimat der Kunst". Wie dieser verkünden auch seine weiteren Romane schon im Titel, was den Leser erwartet. So zum Beispiel "Ich liebe Dich! Ein Eisenbahnroman mit 66 Intermezzos" (1897), "Ja…was… möchten wir nicht alles!" oder "Na Prost!" (1898), in dem drei Germanisten in einer Schnapsflasche durch das Weltall fliegen und die »seit Schopenhauer trübsinnige Literatur« mit »Na Prost!« kommentieren.
Weitere Titel aus dieser Zeit sind "Rakkox der Billionär. Ein Protzenroman" oder "Immer mutig! Ein phantastischer Nilpferdroman mit 83 merkwürdigen Geschichten". Viele seiner »Romane« sind von erfrischender Kürze, der Rakkox beispielsweise ist gerade mal 22 Druckseiten lang.
Für die damaligen Kritiker galt Scheerbart als Humorist, was er selber so kommentierte: »Aus Wut bin ich sogar Humorist geworden, nicht aus Liebenswürdigkeit.«
Doch er war mehr: Als Lyriker nahm er die DADA-Bewegung vorweg, vor allem war er aber ein entschiedener Gegner von jeglichem Militarismus, ein gänzlich unpreußischer Preuße, der in seinen Werken die Stützen des preußischen Staates, Militär und Beamtentum verhöhnte.
Mit Beginn des ersten Weltkrieges hörte jedoch für Scheerbart der Humor auf. War er doch noch 1909 in "Die Entwicklung des Luftmilitarismus und die Auflösung der europäischen Land-Heere, Festungen und Seeflotten" davon überzeugt, dass die Schrecken des Krieges den Menschen die Lust am Kriegsführen endgültig ausgetrieben hätten. Jetzt sah er die völlige Fehleinschätzung dieser frühen Theorie vom »Gleichgewicht des Schreckens«. Ihm blieb nur noch der individuelle Protest gegen Kriegsbegeisterung und Völkermord. Seit Ausbruch des Krieges nahm er, der Epikureer, der nichts so sehr schätzte wie gutes Essen, gute Zigarren und ein gutes Bier, keine Nahrung mehr zu sich. Entgegen dem Gerücht, der erklärte Pazifist habe sich aus Protest gegen den 1. Weltkrieg zu Tode gehungert, starb Scheerbart 1915 an einem Schlaganfall.